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Resonanz

  • Autorenbild: designintention.ch
    designintention.ch
  • vor 13 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Das Wort „Resonanz“ begegnet uns ständig. Doch ganz ehrlich, lange Zeit fiel es mir schwer, wirklich zu greifen, was damit gemeint ist. Irgendwann kam mir ein Bild, das alles veränderte – und genau dieses Bild möchte ich heute mit dir teilen.


Die Hochhaus-Metapher

Stell dir zwei Hochhäuser mit jeweils 20 Etagen vor. Ein Mensch lebt im 10. Stock und ruft aus dem Fenster. Seine Stimme erreicht mühelos den 10. Stock des gegenüberliegenden Hauses. Vielleicht hören ihn auch noch die Nachbarn im 9. und 8. oder im 11. und 12. Stock. Alles darüber und darunter liegt jedoch ausserhalb seiner Reichweite.

Dieser Bereich – vom 8. bis zum 12. Stock – ist sein persönlicher Resonanzbereich. Alles, was sich in einer anderen Frequenz (oder Etage) abspielt, kann er von seinem Standpunkt aus kaum wahrnehmen oder erreichen.


Warum wir erleben, was wir erleben

Auch wenn dieses Bild nur ein Symbol ist, erklärt es vieles in unserem Leben: von der Wahl unserer Ursprungsfamilie bis hin zu den alltäglichen Begegnungen und Situationen, die uns widerfahren.

Man könnte sagen, dieses Hochhaus hat zwei Pole: das Erdgeschoss und das Penthouse. Unsere Welt ist polar aufgebaut, und wir bewegen uns in diesen „Hochhaus-Konstrukten“. Das Erdgeschoss steht vielleicht für Mangel, das Penthouse für Fülle. Die beiden Extreme und alle Etagen dazwischen sind lediglich unterschiedliche Abstufungen desselben Gebäudes.


Der Weg ins nächste Stockwerk

Das Schöne an diesem Bild ist die Erkenntnis: Wir haben innere Möglichkeiten. Wenn uns die Antworten und Begegnungen im 10. Stock nicht mehr guttun, können wir in den 15. Stock wechseln. Dort wartet eine völlig neue Resonanz auf uns.

Doch wie wechseln wir das Stockwerk?

Der erste Schritt ist das Erkennen und Annehmen dessen, was gerade ist. „Es sollte aber anders sein!“ ist kein Annehmen, sondern Widerstand. Solange wir gegen unsere aktuelle Situation kämpfen, finden wir die Tür zum Treppenhaus nicht.

Annehmen bedeutet nicht, dass alles für immer so bleiben muss. Aber wenn wir uns darüber beklagen, dass der Nachbar im 10. Stock nicht so ist wie der (vorgestellte) Nachbar im 15. Stock, stecken wir fest. Der Nachbar im 10. Stock spiegelt uns lediglich wider, wo wir selbst gerade stehen.


Den Fokus neu ausrichten

Erst wenn wir unsere aktuelle Etage akzeptieren, können wir eine neue Wahl treffen. Wir entscheiden uns bewusst für eine neue Ausrichtung – weg vom „Ich bin arm“ (Mangel) hin zu „Ich bin reich“ (Fülle).

Dieser Fokus ist wie das Treppensteigen. Es braucht Kraft und Ausdauer, aber irgendwann lassen wir die Anstrengung los und finden uns im 17. Stock wieder. Plötzlich interagieren wir mit Menschen aus dem Bereich 15 bis 19. Die Themen aus dem 10. Stock sind weit weg und kaum noch zu hören.


Das Ziel: Freiheit von den Polen

Der letzte Schritt ist der spannendste: Das gesamte Hochhaus loszulassen. Wenn wir die Polarität (z. B. den Kampf zwischen Arm und Reich) durchlebt und integriert haben, lösen sich die Gegensätze auf. Zurück bleiben Stille, Liebe und Vertrauen. Das Hochhaus hat ausgedient.

Jeder von uns hat mehrere solcher „Themen-Hochhäuser“. Einige verändern sich, andere lösen sich ganz auf. Ein aufgelöstes Hochhaus erkennst du daran, dass dich ein Thema, das dich früher getriggert oder brennend interessiert hat, heute völlig kalt lässt – ganz ohne Bedauern.


Wie Kinesiologie dich unterstützen kann

In meiner kinesiologischen Arbeit unterstütze ich dich dabei:

  • Zu erkennen, in welchem Stockwerk du gerade stehst.

  • Den Widerstand aufzugeben, damit die Tür zum Treppenhaus aufgeht.

  • Die nötige Energie für den Aufstieg zu finden und alte Resonanzen zu lösen.

Gerne begleite ich dich dabei, deine Lebensthemen neu zu ordnen oder ganz aufzulösen.



Hochhäuser als Metapher für Resonanz | Kinesiologie

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